Internationaler Tag des Baumes steht im Spessart unter dem Zeichen der Eiche

Rothenbucher Förster laden im Staatswald zu einem Waldspaziergang zur Spessarteiche ein

Rothenbuch, 24. April 2017 - Die Baumart Eiche ist seit Jahrhunderten prägend für die Kultur und Landschaft des Hochspessarts. Nicht nur ihr vielseitig verwendbares, schönes Holz ist weit über den Spessart hinaus berühmt. Auch ihre herausragende ökologische Rolle als Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten ist von unschätzbarem Wert für die ganze Spessartregion.

„Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung stellen wir unsere Spessarteiche in den Mittelpunkt des heutigen internationalen Tag des Baumes“, verkündet Florian Vogel, Leiter des Forstbetriebs Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten.

Viele Menschen wollen, dass dieses einmalige Natur- und Kulturgut der Spessarteiche auch für die nächsten Generationen erhalten bleibt. Wie sich die berühmte Eiche im Spessart mit und ohne Bewirtschaftung entwickelt, zeigt der Forstbetrieb Rothenbuch bei einem Waldspaziergang für interessierte Bürgerinnen und Bürger am 12. Mai 2017. Hierzu lädt Forstbetriebsleiter Vogel stellvertretend für das gesamte Team des Forstbetriebs herzlich ein. Bei dem Waldbegang wird gezeigt, wie durch die jahrhundertelange Pflege die charakteristischen Eichenwälder im Spessart entstanden sind und durch den Forstbetrieb in der alten Tradition der Eichenwirtschaft gepflegt werden.

Treffpunkt ist um 15 Uhr am „Steintor“ Wanderparkplatz bei Weibersbrunn. Interessierten rät der Forstbetrieb für die etwa zweistündige Führung zu festem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung.

Der internationale Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Er soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

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