Ausflugsziele im Spessart

Wandern, Erleben, Genießen. Der Spessart ist reich an schönen Ausflugszielen. Wir haben einige von ihnen für Sie zusammengestellt - aber bitte beachten Sie: Nicht alle hier aufgeführten Ausflugsziele sind fußläufig von den Zeltplätzen erreichbar: 

Der Eichhall ist eine rund 67 Hektar große Waldabteilung westlich des Geiersbergs, der mit 586 m die höchste Erhebung des Spessarts bildet. Mit rund 1.100 mm Jahresniederschlag werden hier auch die höchsten Werte des Spessarts gemessen. Aufgrund dieses hohen Niederschlags hat die Buche im Spessart optimale Wachstumsbedingungen – bessere als die Eiche. In alten Eichenbeständen wie im Eichhall überwächst die Buche die Eiche und nimmt ihr das Licht zum Leben. [weiter]

Die Bayrische Schanz liegt im Staatswald der Bayerischen Staatsforsten im Naturpark Spessart an der Grenze zu Hessen. Das Ausflugslokal blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahre 1777 wurde das Gasthaus erstmals auf einer Karte als „Geis-Wirtshaus“ erwähnt. Weitere, bis ins Mittelalter reichende, Übermittlungen gehen auf die unmittelbare Lage an der Birkenhainer Strasse, einer wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Hanau und Gemünden, zurück. [weiter]

Der Triftdamm im Autenbachtal oberhalb Waldaschaff wurde in den Jahren 1733 bis 1750 durch die Forstverwaltung des Kurfürstentums Mainz errichtet. Er ermöglichte den Holztransport bis Goldbach. Obwohl mitten in einem Waldgebiet gelegen, ist das direkte Umfeld des Dammes mit einer reichhaltigen Flora gesegnet. [weiter]

Der Breitsee ist ein kleiner See, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts angelegt wurde, um Hölzer optimal lagern zu können, bevor sie abtransportiert wurden. Am östlichen Rand des Breitsees errichtete man eine lange Buntsandsteinmauer, in der der Quellzufluss gefasst ist. Große Holzroller als Bänke laden zum Verweilen und zum Genießen der Ruhe an diesem idyllischen Fleckchen ein. [weiter]

Das Kloster Einsiedel oder Elisabethenzell bestand bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts und wurde 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Anlass war eine Schenkung der Grafen von Rieneck an den Prämonstratenser-Orden. Urkundlich ist jedoch auch der stete Niedergang des Komplexes ab dem Jahr 1410 erwähnt. Ab 1584 zeigen frühe Kartenwerke an der Stelle des Klosters schließlich nur noch eine Ruine, deren Giebel allerdings vollständig erhalten ist. [weiter]

Malerisch gelegen erhebt sich die Ruine Schönrain oberhalb des Mains zwischen den Orten Hofstetten im Norden und Steinbach im Süden. Sie ist eingebettet in den Staatswald des Forstbetriebes Hammelburg und hat eine wechselvolle, auch forstliche, Geschichte hinter sich. [weiter]